Ihr kennt die Dinger: diese kleinen animierten Einblendungen über Reels im KI-Bereich, die nochmal aufgreifen, wovon gerade geredet wird. Ich hab die fast nie benutzt bei meinen Social Media Videos, weil mir das meiste davon zu sehr nach KI-Slop aussah. Weiche Übergänge, generischer Look, und irgendwie sah alles aus wie aus derselben Vorlage.
Vor ein paar Tagen habe ich aber entdeckt, dass nur mit Hilfe von Claude Code + Playwright und ein paar anderen Plugins (z.B. zum konvertieren) diese Motion Graphics auf ein neues Level gebracht wurden und ohne externe Tools wie Hyperframes direkt nun in Claude Code generiert und ausgespuckt werden können. Ohne Umweg über ein Design-Tool und ohne After-Effects-Projekt.
Motion Design als Code heißt, du beschreibst die Animation als Zustand über die Zeit, und das Rendering spuckt am Ende eine saubere Datei aus. Und das in 60 FPS.. also doppelt so flüssig wie das, was sonst durch die Feeds läuft. Weil da ein fixes Frameraster drunter liegt, kannst du die Effekte auf den Takt legen.
Ich muss sagen, die Kombi aus Claude, der dank Transkribierung Video-Inhalte erkennt, dann selbst über passende, unterstützende Animationen nachdenkt, diese mit der BPM-Zahl eines Songs abstimmt, in HTML passende Animationen entwirft und am Ende sauber in 60 FPS als .mp4 konvertiert ist schon sehr stark. After-Effects und co. brauche ich dafür zukünftig nicht mehr.
Generative Video-KI kommt an dieser Stelle übrigens bis heute nicht hin. Ein Modell wie Seedance baut dir beeindruckende Kamerafahrten und Stimmung, aber es kann nicht zählen. Du kannst ihm nicht sagen "der Text schlägt auf Frame 30 ein", du kannst nur nochmal würfeln und hoffen. Im HTML-Code hingegen änderst du eine Zahl und bist fertig.
Wenn ihr euch für das Tutorial wie dies funktioniert interessiert, schaut dazu gerne auf https://hub.aiwayke.com vorbei, dort habe ich einen ausführlichen Guide dazu erstellt.
Guten Start in euren Mittwoch! Gruß, Chris
